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Fonds oder ETFs? Sie haben die Wahl

Fonds oder ETFs? Beide Anlagelösungen haben ihre Reize: Fonds bieten aktives Management und Expertise, während ETFs mit niedrigen Kosten und Flexibilität punkten. Welches Instrument besser zu Ihren Zielen und Ihrem Risikoprofil passt, entscheiden Sie. Entdecken Sie die Unterschiede zwischen Fonds und ETFs.

Unterschiede ETFs und Fonds

Ob kostenbewusst passiv investieren oder dank aktivem Management auf mehr Rendite abzielen? Finden Sie heraus, welche Strategie zu Ihren Zielen passt! Erfahren Sie im folgenden Abschnitt die wichtigsten Unterschiede zwischen ETFs und Fonds auf einen Blick.

Die Unterschiede zwischen ETFs und Fonds

Was Fonds auszeichnet

Anlagefonds bündeln das Kapital vieler Investorinnen und Investoren, um breit in Anlagen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien zu investieren. So erreichen Sie selbst mit geringen Beträgen eine Diversifikation, was das Risiko reduzieren kann. Ein Fonds wird von professionellen Fondsmanagerinnen und -managern verwaltet. Dies mit dem Ziel, die bestmögliche Rendite zu erzielen und den Vergleichs­index zu über­treffen. Dies führt oftmals zu höheren Verwaltungs­gebühren.

  • Fonds eignen sich grundsätzlich für Anleger, die auf professionelles Management und potenziell höhere Renditen setzen möchten.

Was ETFs charakterisiert

ETFs (Exchange Traded Funds) sind Investmentfonds, die an Börsen gehandelt werden, ähnlich wie Aktien. Sie zielen darauf ab, die Performance eines bestimmten Index nachzubilden. Wie Fonds bieten auch ETFs bereits mit geringen Beträgen die Chance auf Diversifikation, da sie eine Vielzahl von Wertpapieren bündeln. Sie sind in der Regel kostengünstig, da sie meist passiv verwaltet werden und geringere Ver­wal­tungs­gebühren haben.

  • ETFs sind grundsätzlich ideal für Anleger, die eine einfache, kosteneffiziente und transparente Möglichkeit suchen, in breite Märkte zu investieren.
  • Physisch vs. synthetisch: Physische ETFs erwerben tatsächlich die Vermögenswerte, die sie abbilden sollen, zum Beispiel Aktien. Synthetische ETFs ahmen die Ergebnisse eines Index nach, indem sie Swaps mit anderen Parteien abschliessen, statt die Werte direkt zu kaufen.

Fast das Gleiche: Unterschied Indexfonds und ETFs

Sowohl Indexfonds als auch ETFs versuchen einen ganz bestimmten Index zu repli­zieren und ermöglichen einen einfachen Zugang zu verschiedenen Märkten und Sektoren. Der Unterschied liegt in der Handelbarkeit.

  • Indexfonds: Indexfonds folgen einem Index. Dies ermöglicht passives, oft kosten­günstigeres Investieren. Dank der breiten Diversifizierung reduziert sich das Risiko der Anlage in der Regel. Indexfonds werden einmal täglich zum Net Asset Value (innerer Wert) gehandelt.
  • ETFs: Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung bekannter Marktindizes abbildet. ETFs können in der Regel den ganzen Tag über gehandelt werden. Wie Indexfonds können sie eine kosten­günstige Diversifikation bieten.

Drei Unterschiede zwischen Fonds und ETFs

  1. Management: Fonds werden in der Regel aktiv verwaltet, während ETFs passiv einen Index nachbilden.
  2. Kostenstruktur: Die Kosten für Fonds sind aufgrund des aktiven Manage­ments zumeist höher als bei ETFs.
  3. Handelbarkeit: ETFs können wie Aktien, in der Regel den ganzen Tag über an der Börse gehandelt werden, Fonds nur einmal täglich zum Netto­inventar­wert (NAV).